"Wir Liberale bauen auf eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, auf mündige Bürgerinnen und Bürger"

Rede des Vorsitzenden der FDP Stadtratsfraktion,   Manfred van Bahlen, anlässlich der Verabschiedung des städt. Haushalts 2018 am 15.03.2018

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

werte Ratskolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren!

 

Sie alle hier im Saal kennen es, - das Euskirchen-Lied:

„Oeskerche, Oeskerche, Heimatstädtche fein“

Damit die Situation in der Stadt unserer karnevalistischen Hymne in Punkto „Heimatstädtche fein“ auch möglichst der Realität entspricht, lässt die FDP-Fraktion nicht locker u. a. für Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt einzutreten. Und  - meine Damen und Herren – wir denken, dass uns dies auch gelingen kann ohne dass wir dazu in der Stadtverwaltung organisatorisch einen Fachbereich „Heimat“ einrichten, so wie es derzeit sowohl auf Landes- wie auch Bundesebene durch die Bildung entsprechender Ministerien „angesagt“ ist bzw. dem Trend entspricht.

Wir Liberale haben Ihnen zu der heutigen Sitzung zwei Anträge, nämlich zur Straßenreinigung und zur Straßenbeleuchtung, unterbreitet, die diesem Themenkomplex zuzuordnen sind und auf die ich später noch eingehen werde.

Wir, der Rat, steht heute vor der Verabschiedung eines Kommunalhaushalts mit einer ausgewiesenen Deckungslücke von rd. 23 Mio. €. Also eine Größenordnung, die erschreckend ist, aber nicht zu Lähmungserscheinungen führen sollte. Wir müssen aber andererseits auch nicht verzagen, denn das Defizit liegt ein Stück weit in der Systematik der Gemeindefinanzierung begründet mit einer Bestrafung über die Schlüsselzuweisungen bei Steuer-Mehreinnahmen aus Vorjahren. Die kommenden Jahre sehen nach der Finanzplanung da schon besser aus.

 

Gleichwohl gilt es zu bewerten, in welchen Bereichen ein Gemeinwesen gerne Geld hineinsteckt und in welchen Bereichen dies eigentlich nur ungern erfolgt.

  • Gern stellen wir Liberale Mittel – soweit vorhanden - insbesondere für den Kinder- und Jugendbereich zur Verfügung wie für Kindergärten, Schulen und für Sport- und Kulturstätten;
  • ungern für Bereiche, in denen es eigentlich gänzlich unnötig oder zumindest in der Höhe unnötig sein sollte. Ich nenne einige Dinge beim Namen:

Unnötigerweise Geld – sprich Steuermittel – müssen beispielsweise für zwei Bereiche ausgegeben werden, auf die ich heute eingehe:

  • Für die Beseitigung von illegal entsorgten Müll bzw. einfach im öffentlichen Raum (in Straßen und Landschaft) weggeworfenem Müll. Müllvermeidung müsste Priorität haben und wenn ein jeder den Müll ordnungsgemäß entsorgen würde, hätten wir so gut wie keinen wilden Müll herumliegen.
  • Für Verbotsschilder, Poller und andere sog. Straßenmöbelierung zur Regulierung eines geordneten Parkverhaltens.

 

Wir Liberale bauen auf eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, auf mündige Bürgerinnen und Bürger, die sich auch ohne Verbote verantwortungsbewusst verhalten und so ein funktionierendes Gemeinwesen gewährleisten; nur soviel Staat wie notwendig heißt unser Credo. Demzufolge sind wir seinerzeit z.B. angetreten, den Schilderwald im Verkehrsraum möglichst zu lichten. Verkehrsaufseher/Politessen gehörten nicht gerade zum Forderungskatalog unserer Fraktion.

Nun müssen wir allerdings – und zwar verstärkt – erkennen, dass beim ruhenden Verkehr aufgrund von Verhaltensweisen einer Minderheit, ordnungspolitisch einschränkende Maßnahmen unerlässlich sind.

Wir begrüßen die Ausweitung des Stellenplans um 2 zusätzliche Stellen für Verkehrsaufseher, damit Sanktionen nach dem Verursacherprinzip durchgesetzt werden und nicht die Allgemeinheit bestraft bzw. eingeschränkt wird.

Dabei sollte eine Konzentration auf Wild- und Falschparker erfolgen; auf diejenigen, die dreist, rücksichtslos und von Egoismus geprägt ihr Fahrzeug verbotswidrig und nicht selten stark behindernd abstellen. Es geht uns nicht um diejenigen, die ihr Fahrzeug ordnungsgemäß abgestellt haben aber aus nachvollziehbaren Gründen die Parkzeit überschritten haben.

Was ist in der Bahnhofsstraße in Punkte Parkregelung eingeleitet wurde, dient der Abschaffung des mündigen Bürgers und beseitigt nicht einmal das Parkchaos. Mündige, verantwortungsbewusste Bürger parkten nur kurz zwischen den Freiflächen der Baumreihe. Leider hat dies in zunehmendem Maße in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr geklappt. Allerdings wird nach der von der Verwaltung favorisierten Neuregelung nach wie vor falsch- bzw. wild geparkt. Und zwar an beiden Straßenrändern bzw. konkreter gesagt Richtung Innenstadt rechts auf dem Gehweg, was ein absolutes Unding ist; links vor oder sogar hinter den Fahrradständern und vor Ein- und Ausfahrten.

 

Wir Liberale erwarten generell von der Verwaltung, dass die Kontrolldichte in Problemzonen wesentlich enger gestaltet wird. Fußballkenner wissen, eine Mannschaft nur dann nachhaltigen Erfolg, wenn Mitspieler dahin gehen „wo es wehtut“ wie Insider sagen. Nämlich in den Strafraum, um von dort zum Erfolg zu kommen. Daher muss der Kontrolldruck in bekannten Problemzonen erhöht werden, um die dreisten Parksünder zu belangen und um nachhaltig ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, Fußgänger nicht zu behelligen und Rettungsfahrzeugen ungestörte Durchfahrt zu ermöglichen.

Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den beantragten Bericht über die Probefahrten mit einem Feuerwehrfahrzeug durch die Straßen von Euskirchen.

 

Auch werden andere Straßen in schikanöser Weise zugeparkt z.T. von Anwohnern, die über eine Garage und Zufahrt auf ihrem Grundstück verfügen, gleichwohl aber die Fahrzeuge auf der Straße abstellen, so dass kein Begegnungsverkehr mehr möglich ist und nur noch wechselseitiger Einbahnstraßenverkehr stattfinden kann. Mancherorts wird sogar die Durchfahrt  für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge behindert oder im schlimmsten Fall reicht die Durchfahrtbreite nicht mehr aus. Bei dieser Gelegenheit einen Gruß an die selbsternannten Verkehrsberuhiger und Bequemlinge verbunden mit der Hoffnung, dass die zusätzlich durch unnötiges Anfahren entstehenden Abgaswolken den richtigen Weg finden mögen. Denn eins sollte man sich vor Augen führen, Straßen dienen eigentlich der Fortbewegung. Schade, dass durch derart egoistisches Parkverhalten der Schilderwald dauernd vergrößert werden muss.

 

Wir Liberalen unterstützen hingegen diejenigen mündigen Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren wie beispielsweise bei der Feuerwehr, der Tafel und Suppenküche/-kirche, generell im sozialen Bereich oder im Vereinsleben. Ihr Engagement verdient unsere Hochachtung und ist eine nicht wegzudenkende Größe im Gemeinwesen. Wir unterstützen die Sportvereine, die sich um fachgerechte und zeitgemäße Sportstätten und Sportausübung im Kinder-, Jugend und Erwachsenensport betätigen. Sport dient der Gesundheit und dieses hohe Gut gilt es zu fördern.

 

Antrag Sauberkeit

„Heimatstädtche fein“ – man könnte auch weiter dichten: „Sollst sauber und einladend sein“; womit ich zu unserem Antrag betr. der Sauberkeit in den Geschäftsstraßen im Innenstadtbereich komme.

„Die Reinigung der Geschäftsstraßen im Innenstadtbereich wird so organisiert, dass diese auch an Sonn- und Feiertagen gesäubert sind.“

 

Unsere Intention ist, dass die Stadt allgemein und insbesondere auch dieser Innenstadtbereich, der mit der Fußgängerzone für die Besucher imageprägend ist, einen sauberen und einladenden Eindruck an allen Tagen bietet. Soweit dürfte eigentlich Konsens bestehen.

Aufgrund den derzeitigen Reinigungsintervallen vormittags an Werktagen bleibt der anschließend entstehende Müll über Sonn- und Feiertage liegen.

 

Auch nach der Diskussion im Ausschuss für Tiefbau und Verkehr sind wir der Auffassung, ein besseres Erscheinungsbild ohne Müllverunreinigung lässt sich auch über Sonn- und Feiertage organisieren.

Wir sind auch der Auffassung, dass grundsätzlich eine 6malige Reinigung pro Woche ausreichend sein müsste. Wir wollen auch nicht, dass der Bauhoftrupp mit Kehrmaschine und Pritschenwagen an Sonn- und Feiertagen frühmorgens in die Fußgängerzone eindringt und den Anliegern den Schlaf raubt.

Wir meinen allerdings, dass bei einer Reinigung zwischen 17 und 20 Uhr am Werktag vor dem Sonn- oder Feiertag zumindest eine deutliche Verbesserung im Reinigungszustand über den freien Tag gewährleisten müsste. Schließlich dürften nicht so viele Nachtschwärmer nicht so viel Müll mit sich führen, dass Mülleimer über Nacht überquellen. Eine Umstellung des Reinigungszyklus sollte zumindest mal ein Versuch wert sein. Man könnte montags bis mittwochs die Reinigung vormittags und dann Donnerstag bis samstags die Reinigung in den Abendstunden durchführen. Bei Sonderveranstaltungen und mehrtägigen Feiertagen erfolgt – wie sich alle einig sind – eine zusätzliche Sonderreinigung.

Die FDP-Fraktion hält demzufolge ihren Antrag in diesem Sinne aufrecht. Evtl. Mehraufwendungen sind im allgemeinen Interesse nicht über die Anliegergebühren zu berechnen.

 

Antrag Straßenbeleuchtung

Schaut man sich unsere Straßenbeleuchtung an, so muss man feststellen, dass diese gebiets- bzw. streckenweise uneinheitlich in Gestaltung und Leuchtkraft ausgeprägt ist. In manchen Bereichen ist es relativ dunkel, was viele Mitmenschen als „Angsträume“ empfinden; in anderen Bereichen ist es hell, wo man sich fragt, muss dies so sein. Maste, Lampen und Leuchtkörper wurden bislang in vielfältiger Ausprägung eingesetzt.

Es wird deutlich, dass hierzu ein abgewogenes Konzept vonnöten ist. Dabei gilt es abzuwägen zwischen den Sicherheitsbedürfnissen der Verkehrsteilnehmer sowie Gestaltungsaspekten einerseits  sowie der Gefahr einer sog. Lichtverschmutzung, einem effizientem Ressourceneinsatz und wirtschaftlichem Wartungsaufwand andererseits. Eine Reduzierung der Materialvielfalt ist auch aus Gründen der Wartung und der diesbezüglichen Vorratshaltung sinnvoll.

 Antrag:

Die FDP-Fraktion beantragt daher, die Verwaltung möge ein abgewogenes Konzept zur Straßenbeleuchtung erarbeiten und dem Ausschuss für Tiefbau und Verkehr zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen.

Im Übrigen verweisen wir auf unseren diesbezüglichen Antrag vom heutigen Tage, in dem z.T. noch konkreter auf die Verhältnisse eingegangen wird.

 

Die FDP begrüßt es, dass die Steuer-Hebesätze stabil bleiben. Das sollten sie auch bleiben bzw. sollte eher in Zukunft die Möglichkeit einer Absenkung ausgelotet werden.

 

Ich schließe zum einen mit einem Zitat von Norman Vincent Peale, einem US-amerikanischen Pfarrer und Autor:

 

„Leere Taschen haben noch nie jemanden aufgehalten.

Nur leere Köpfe und leere Herzen können das.“

 

Und zum anderen mit dem Dank seitens der FDP-Fraktion an alle aus Verwaltung und Politik, die konstruktiv am Haushalt mitgewirkt haben. Ein besonderer Dankesgruß gebührt dem Leiter der Kämmerei sowie dem Stadtkämmerer.

 

Unser Antrag für ein Sanierungsprogramm der Sportstätten

Sanierungsprogramm für Sportstätten

            Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Friedl,

            sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Belter,

                         

seitens der FDP-Fraktion wird entsprechend den einschlägigen Regelungen der Gemeindeordnung NRW und der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Euskirchen und seiner Ausschüsse beantragt, o. a. Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Freizeit und  Sport am  29.11.2018 zu setzen.

Medienberichten zufolge wird die NRW-Landesregierung ein Sanierungsprogramm für Sportstätten (einschließlich Schwimmbäder) aufgelegen. Nähere Informationen sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Die FDP-Fraktion hält es daher für angebracht, nicht nur baldmöglichst über das Förderprogramm zu berichten, sondern zu den städtischen Sportstätten eine Auflistung über notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu erstellen. Diese Aufstellung sollte die Grundlage bilden, anhand derer eine Prioritätenliste erstellt werden kann, um für die Anforderungen des Förderprogramms baldmöglichst gerüstet zu sein.

Trotz vielfältiger Anstrengungen und Bemühungen in der Vergangenheit seitens der Vereine und der Stadt ist – von einigen Ausnahmen abgesehen - auch bei unseren Sportstätten ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsstau festzustellen. Mit dem Landesprogramm könnte ggfs. ein größerer Schritt in zukunftsfähige Sportstätten für Euskirchen gemacht werden.

Die Verwaltung wird gebeten, mögliche Sportstättensanierungsmaßnahmen für die anstehenden Haushaltsplanberatungen aufzubereiten und zur Entscheidung vorzulegen. Wir bitten auch zu erfragen, ob mit dem angekündigten Programm kürzlich realisierte Maßnahmen verschiedener Vereine noch im Nachgang gefördert werden können.

Der FDP Euskirchen ist es ein großes Anliegen, die Vereine in Ihren Aktivitäten zu unterstützen und für sie und den Schulsport geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Schließlich fördert der Sport nicht nur Gesundheit, Fitness und respektvollen Umgang miteinander, sondern er vermittelt in der Ausübung und im Vereinsleben auch den integrativen Charakter.

 Mit freundlichen Grüßen

 

Manfred van Bahlen

(Fraktionsvorsitzender)

 

 

 

Welche Interessen vertritt eigentlich verdi?

Statt sich um die wahren Problemstellungen im Arbeitsleben ihrer Mitglieder zu kümmern, widmet sich die Gewerkschaft verdi – und dies ohne ihre Mitglieder explizit zu befragen - einen ideologischen Kampf mit der Landesregierung zu den rechtlichen Neuregelungen zu verkaufsoffenen Sonntagen (bis zu 8 mal pro Kalenderjahr möglich). Diese ideologischen Scharmützel werden auf Kosten der örtlichen Akteure ausgetragen, insbesondere denjenigen, die mit viel Engagement über Jahre die Veranstaltungen organisatorisch vorbereiten und neben Zeit auch eine Menge Geld bereitstellen sowie zum Nachteil der Besucher der Veranstaltungen. Gewerkschaftsseitig dies gerne durch sog. Eilanträge bei Gericht erst kurz vor den Veranstaltungen, damit der Ärger und Schaden möglichst groß ist. Traditionelle Veranstaltungen wie das Knollenfest, der Simon-Juda-Markt (Herbstkirmes) und der Weihnachtsmarkt bieten die Möglichkeit, auch an den betreffenden Sonntagnachmittagen durch eine 5-stündige Öffnungszeit vieler Läden bzw. Kaufhäuser dort einzukaufen. Dies schätzen zahlreiche Besucher auch aus dem Umland. Dadurch besteht für die Geschäftswelt die Chance, neue Kunden anzusprechen und zu gewinnen.

Eine Abwägung im Rat durch die politische Mehrheit von CDU und FDP ergibt unter anderem, dass eine Öffnung an 6 Sonntagnachmittagen einen Anteil von 11,5 % an den Sonntagen (ohne Feiertage) darstellt. Eine Wertung von Seiten der Gewerkschaften und auch von verschiedenen anderen politischen Parteien, wonach die Ausnahme der Sonntagsöffnung zunehmend zur Regel (= nahezu 100 %) würde, ist rechnerisch völlig daneben und keinesfalls nachvollziehbar.

Durch eine Geschäftsöffnung ab 13 Uhr ist allen Kirchgängern die Teilnahme am Gottesdienst ermöglicht.

Was stört also? Kein Geschäft ist gezwungen zu öffnen, kein Besucher ist gezwungen einzukaufen. Auch die Verkäuferinnen und Verkäufer haben sich mit diesen Sonntagsterminen arrangiert, zumal sie durch Sonntagsarbeit mehr verdienen und überdies meist ein Freizeitausgleich erfolgt.

Lässt man lebenswichtige Einrichtungen mit unverzichtbarer Sonntagsarbeit wie Krankenhäuser und Pflegeheime, wie ärztliche und Apotheken-Notdienste mal außen vor, müssten allerdings  eigentlich konsequenterweise Verdi-Angehörige sonntags auf das Reisen mit Bus, Bahn oder Flugzeug verzichten. Das gleiche gilt für Museums- und Theaterbesuche, für die Nutzung bzw. Besuch von Gastronomie, Bädern, Tankstellen und dergleichen. Vor allem sollten sie sich nicht bei einem sonntäglichen Besuch im benachbarten Ausland, wie z.B. im Outlet in Roermond, erwischen lassen. Das Geld noch sonntags ins Ausland zu tragen, sichert ganz bestimmt keine Arbeitsplätze in Deutschland.

Konsequenz: Wenn ich Verdi-Mitglied wäre, ich würde die Gewerkschaft (weil grundsätzlich wichtig) wechseln, denn ihr Verhalten sichert nicht den Arbeitsplatz und raubt mir überdies einen Zuverdienst. Und sowieso: Welche(r) Arbeitnehmer/in arbeitet nicht schon mal an Sonn- und Feiertagen?

Im Übrigen: Der Rat einer Kommune, der die verkaufsoffenen Sonntage regelt, vertritt als gewählte Volksvertretung nach demokratischen Regelungen die Interessen der Kommune. Man fragt sich: Von wie vielen Mitbürger/innen vertritt eigentlich verdi deren tatsächliche Interessen?

 

 

Sind die Geschäfte geschlossen, verirrt sich kaum jemand in die Innenstadt.

 

Besuch bei Markus Herbrand

Die Ortsverbände Euskirchen, Schleiden, Weilerswist, Zülpich, Dahlem, Erftstadt, Aachen, Julis Aachen und Mitglieder der DEHOGA Nordrhein und Rhein-Erft besuchten unseren Bundestagsabgeordneten Markus Herbrand (FDP) in Berlin. Organisiert wurde das Treffen vom Bundespresseamt in Berlin und durch Doris Hammer vor Ort in Euskirchen. Markus Herbrand konnte der Gruppe seine Arbeit in Berlin für unsere Region gut näher bringen. Auch die Geschichte Berlins und der Wiedervereinigung Deutschlands wurden in den vier Tagen anschaulich erklärt. Markus Herbrand hatte stets ein offenes Ohr für die Probleme und Bedürfnisse und zeigte seine Bürgernähe und Verbundenheit zum Rheinland und der Eifel. Er ist und bleibt ein Politiker „zum Anfassen“.

Blumengrüße zum Muttertag

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir am 12. Mai Blumengrüße zum Muttertag verteilt.

Für die Kinder gab es Windräder und für die Fußballfans WM-Planer.

Aktion saubere Stadt

Wir waren dabei, acht auf dem Bild und einer hinter der Kamera

 

Neun Mitglieder der FDP-Euskirchen sind am Samstag, 21. April, bei strahlendem Sonnenschein und mit guter Laune zwei Stunden in der Innenstadt als "Sauberfrauen" und "Saubermänner“ unterwegs gewesen.

Wir haben uns vom Alten Markt aus über die Klosterstraße und den Klosterplatz zum Klostergarten vorgeabeitet. Rund um das City-Forum und die Hochstraße von der Wilhelmstraße aus bis zum Alten Rathaus von Unrat und unzählig vielen „Kippen“ befreit. Selbst in den Rillen zwischen den Pflastersteinen ist uns keine Kippe entgangen. Mit vielen Bürgern, die nach dem Sinn der Aktion gefragt haben, sind wir ins Gespräch gekommen und haben nur positive Reaktionen erfahren. Nach 18 Stunden Einsatz, hatten wir den Eindruck für Euskirchen etwas Gutes getan zu haben und es hat uns Spaß gemacht.

Hoffentlich findet die Aktion weiterhin statt und noch mehr Mitstreiter. Wir wären auf jeden Fall wieder mit dabei.

Osterstand 2018

Wie in jedem Jahr, war die Osteraktion der FDP-Euskirchen wieder ein voller Erfolg. Gut gelaunte Liberale trafen bei herrlichem Sonnenschein auf die fröhlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Euskirchen. Auch der Einzelhandel freute sich über die gut besuchte Innenstadt.

Wir Liberale der Stadt Euskirchen stehen für eine saubere aufgeräumte Stadt. Hier gibt es nach Ansicht der FDP an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf!

Traditioneller Neujahrsempfang beim Euskirchener Traditionsunternehmen

 

FDP bei Metallbau Esser

Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert und Fraktionsvorsitzender Manfred van Bahlen konnten zahlreiche Gäste aus Rat, Verwaltung sowie Vertreter von Institutionen, Vereinen und Kirchen anlässlich des Neujahrsempfanges der FDP Euskirchen begrüßen. Der traditionelle Empfang fand diesmal in der Betriebsstätte der Ludwig Esser Metallbau GmbH an der Vogelroute statt.

Im Wahljahr 2017 kamen auch die FDP-Wahlkreiskandidaten für die Landtagswahl im Mai, Frederik Schorn, sowie für die Bundestagswahl im September, Markus Herbrand, zu Wort. In Ihren bewusst kurz gehaltenen Statements gingen sie auf die Politikfelder und ihre Zielsetzungen ein. Dem scheidenden und allseits geschätzten Landtagsabgeordneten Dr. Ing Wolf wurde ebenfalls bei seiner Rede mit großem Interesse zugehört.

Blumen zum Muttertag

Traditionell haben wir einen Tag vor Muttertag in der Fußgängerzone Blumen an die Euskirchener Mütter verteilt. Die beschenkten Mütter strahlten anschließend mit der Sonne um die Wette :-)

Spende statt Neujahrsempfang

Annegret MilbertEuskirchener FDP spendet an die Notschlafstelle und verzichtet auf ihren Neujahrsempfang

Der Vorstand des FDP-Stadtverbandes hat einstimmig beschlossen, im Januar 2016 den traditionellen Neujahrsempfang ausfallen zu lassen und das dadurch gesparte Geld der Notschlafstelle der Caritas Euskirchen zu spenden.

Auch wenn ein lockeres „come together“ zu Beginn des Jahres eine gute Einstimmung auf die Aufgaben im neuen Jahr ist, sind wir der Meinung, dass das Geld in der derzeitigen Lage bei den Bedürftigen besser aufgehoben ist, fasste Annegret Milbert den Vorstandsbeschluss zusammen.

 

 

 

Osteraktion

 

Bei unserer diesjährigen Osteraktion konnten wir großen und kleinen Euskirchener Bürgern mit 900 Ostereiern eine kleine Osterfreude bereiten.

Sogar der Regen hat solange gewartet, bis alle gelben und blauen Eier verteilt waren!

 

 

 

 

Neujahrsempfang 2015

Neujahrsempfang der FDP Euskirchen beim THW

Geplantes Einkaufscenter in der Diskussion, Willkommenskultur für Flüchtlinge

Zahlreiche Gäste - u.a. Bürgermeister Dr. Uwe Friedl und sein Stellvertreter Horst Belter - konnte die FDP Euskirchen anlässlich ihres Neujahrsempfanges begrüßen.
Die Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert freute sich darüber ebenso wie über die Vertreter von Institutionen, Vereinen und Kirchen sowie von Bürgerinteressenten gegen das geplante Einkaufscenter in der Innenstadt.

Die FDP-Euskirchen trauert um zwei verdiente Parteimitglieder

 

Erneut Hauptschüler ausgezeichnet

 Annegret MilbertDie FDP-Euskirchen gratuliert den Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 der Joseph-Emonds-Hauptschule und der Georgschule. Wie in den vergangen Jahren wurden jeweils drei Schülerinnen und Schüler mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

An der Georgschule erhielten die Sonderpreise Samira Heeg für das beste Zeugnis mit einem Durchschnitt von 1.6, Margarita Fast für ihr soziales Engagement für die Schulgemeinschaft und der Organisation der Abschlussfeier sowie Michelle Berg für ihr Engagement in der Klassengemeinschaft der Klasse 10 A.

An der Joseph-Emonds-Schule konnte die Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert anlässlich der Abschlussfeier Marc Marcel Lüttich für die beste Entwicklung, Jolie de Vincenti für Ihr großes Engagement und Jennifer Dittrich für das beste Zeugnis persönlich beglückwünschen.

Wir gratulieren nochmals allen Schülerinnen und Schülern zu ihrem Abschluss und wünschen ihnen für den weiteren Lebensweg alles Gute. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den Kollegien beider Schulen für die hervorragende pädagogische Arbeit und ihr Engagement für das Wohl der Schülerinnen und Schüler.

 

 

Neujahrsempfang 2014

Vorstand


Der diesjährige Neujahrsempfang der FDP Euskirchen fand im neuen Kulturhof in der Wilhelmstraße und zwar im Stadtmuseum statt. Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert und Fraktionsvorsitzender Manfred van Bahlen freuten sich, rd. 70 Gäste aus Politik, Verwaltung und gesellschaftstragenden Organisationen begrüßen zu können.

Milbert, Lützenkirchen Annegret Milbert, die auch Vorsitzende des städtischen Ausschusses für Kultur, Freizeit und Sport ist, hob die Bedeutung von Kultur und Geschichte für die Bevölkerung hervor und ermunterte die Anwesenden, doch mit Freunden und Bekannten das Museum auch einmal abseits von offiziellen Veranstaltungen zu besuchen. Sie überreichte der ab Jahresbeginn im Amt befindlichen neuen Leiterin des Stadtmuseums, Frau Dr. Heike Lützenkirchen, einen Blumenstrauß verbunden mit allen guten Wünschen zur Weiterentwicklung des Museums.

 

Jungliberale bei der Kandidatenaufstellung auf dem Vormarsch

Die Euskirchener FDP hat bereits ihre Kandidaten für die Ratswahl im Mai 2014 bei ihrem letzten Ortsparteitag aufgestellt. An der Spitze der Liste stehen wie bisher Fraktionssprecher Manfred van Bahlen sowie Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert, die beide einstimmig nominiert wurden.

Auf den Plätzen drei bis zehn folgen: Roger Morr, Manfred Galler, Martin Duske, Katja Wolf, Holger Lossin, Michael Renkel, Michael Velde und Alexander Barg. Somit befinden sich vier JuLis unter den ersten zehn Bewerbern, was verdeutlicht, dass die FDP der Jugend ihren Platz einräumt und der Generationswechsel in adäquater Form vorbereitet ist.

Erfreulicher Mitgliederzuwachs
Ortsverbandsvorsitzende Annegret  Milbert freute sich über den zu verzeichnenden Mitgliederzuwachs von 10 Prozent in 2013 und zwar gerade von jungen Leuten. Sie kündigte an, die FDP in Euskirchen werde weiter praxisnahe, am Bürger und seinen Belangen orientierte Politik machen.

Preise für Euskirchener Hauptschüler/innen

Annegret MilbertAuch in diesem Jahr hat der FDP-Ortsverband für die Abgangsklassen der beiden Euskirchener Hauptschulen Sonderpreise zur Verfügung gestellt.

Die Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert war bei der Abschlussfeier der Joseph-Emonds-Hautschule in Kuchenheim vor Ort und freute sich, den Schülerinnen und Schülern die Preise persönlich zu überreichen.

1. Ortsparteitag 2013

Am 11.03.2013 fand im Alten Casino der diesjährige Ortsparteitag statt.
MdL Dr. Ingo Wolf, der Kreisvorsitzende Markus Herbrand und der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Hans Reiff berichteten über die Arbeit auf Landesebene und im Kreis.
Nachdem die Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert und der Fraktionsvorsitzende Manfred van Bahlen eine Übersicht der Arbeit in der Kreisstadt Euskirchen gegeben haben, fanden Neuwahlen des Vorstands statt.
Den neuen Vorstand finden Sie hier .

'FDP schaltet auf Kampfmodus' Logo Ksta vom 13.03.2013

'Umschalten auf den "Kampfmodus' Logo Krs vom 13.03.2013

Neujahrsempfang der FDP Euskirchen bei F&S Solar

Ehrung für Dr. Ahad Bazzazi

Eine besondere Ehrung wurde Dr. Ahad Bazzazi zuteil; er wurde für 40-jährige Mitgliedschaft mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.

FDP-Ortsverbandsvorsitzende Annegret Milbert konnte in der Firmenzentrale von F&S solar concept zusammen mit deren Geschäftsführern Jörg Frühauf und Georg Schmiedel ca. 60 Gäste aus Politik, Verwaltung und gesellschaftstragenden Organisationen begrüßen.

 

 

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